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Windpark Die Technologie großer Windräder ist über die Jahre in vielerlei Hinsicht gereift und stellt heute eine verlässliche Alternative zu Energiequellen dar, die auf einer Stromerzeugung aufbauen, die auf Kohle oder Gas beruht, was noch immer bei vielen Energielieferanten weltweit der Hauptanteil ist. Die jüngste Generation von Windrädern weisen sich durch eine längere Haltbarkeit und höhere Wirtschaftlichkeit als frühere Modelle aus und können bei nur geringem Wartungsaufwand für die nächsten Jahrzehnte Strom erzeugen. Die Weiterentwicklungen beinhalten auch Verbesserungen bei der Effizienz, so dass neuere Windkraftanlagen bei gleichem Wind deutlich mehr Energie erzeugen können als alte Modelle.
Die Installation eines dieser großen Windturbinen kann, je nach Standort, eine beachtliche Herausforderung darstellen. Zu einer idealen Standortwahl bieten sich verschiedene Möglichkeiten an. Die meisten dieser Anlagen werden in sehr großer Höhe montiert damit sie einer gleichmäßigen, starken Windströmung ausgesetzt sind. Dies garantiert, dass sie während allen Jahreszeiten und Wetterbedingungen ihr Maximum an Windstrom erzeugen können. Wenn möglich werden diese großen Windkrafträder in entfernten Gegenden wie beispielsweise vor der Küste oder nahe Erderhebungen wie Hügeln oder Bergen aufgestellt. Diese Regionen bieten gewöhnlich die besten Windbedingungen mit konstanten Winden aber auch das schwierigste Terrain um eine dieser Windradturbinen - oder einen ganzen Windpark - aufzubauen.
Die Windradtürme, die das riesige Turbinenhaus, die "Gondel", tragen, sind gewöhnlich auf drei unterschiedlichen Bautypen, je nach dem Gelände des Standorts. Die einfachste und kostengünstigste Möglichkeit einen Turm zu errichten, ist die Wahl einen Gittermast aufzustellen. Dieser wird aus geschweißten Stahlröhren und Trägern erbaut. Da die Konstruktion dieser Windradtürme weniger Stahl als andere Bautypen verschlingt, sind deren Baukosten deutlich günstiger. Der größte Nachteil dieser Türme ist deren visuelle Erscheinung, die manche Leute als anstößig und unschön empfinden mögen. In der Regel werden diese Windradtürme vor Ort mit Hilfe eines großen Krans, der die Einzelteile in Position bringt, abschnittsweise zusammenmontiert. Sobald der Turm vollendet ist, liftet der Kran die Windturbine nach oben auf die Spitze.
Das weitverbreitetste Turmmodell für gegenwärtige Windkraftanlagen ist ein röhrenförmiger Stahlturm. Bei diesem Bautyp werden einzelne Segmente des Turms vorproduziert und dann an den Standort transportiert wo alles miteinander verschraubt wird. Ein runder Stahlturm ist optisch wesentlich ansprechender als ein Gittermast und widersteht obendrein hohen Windgeschwindigkeiten wesentlich besser.
Der letzte häufig angetroffene Turmtyp ist ein Stahlbetonturm. An sehr rauen Standorten und bisweilen auch offshore ist dieser Typ anzutreffen. Er widersteht deutlich mehr Witterungseinflüssen und bietet eine sehr stabile Basis für große Windradanlagen.
die Wartung ist ein Job fÜr Spezialisten Die Windradwartung wird in höchster Höhe am Turbinengehäuse eines Windrads ausgeführt und ist eine Tätigkeit für spezialisierte Fachkräfte. Über einen Lift, der eine Art Plattform oder Förderkorb bewegt, gelangen die Arbeiter nach oben an die Windradturbine.
Wartungsarbeiten an Windrädern umfassen sowohl Routineüberprüfungen und Inspektionen als auch Reparaturen oder das Reinigen und Austauschen von Einzelteilen. Bei den sehr großen Windrädern haben diese Inspektoren Zugang zum Turbinenraum, der Gondel, wo sie die inneren Bauteile der Windkraftanlage, wie Generator, Getriebe und Kontrollelektronik reparieren können. Durch technische Verbesserungen bei neueren Windrädern wurden anfallende Wartungsarbeiten im Vergleich zu alten Anlagen erheblich reduziert und vereinfacht.
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Wie große Windräder konstruiert, aufgestellt und gewartet werden